St.Georg-Schule Verl

Autorenlesungen

 


  

Autorin Elisabeth Zöller spricht mit Kindern über Mobbing

 

Quelle: Westfalen-Blatt     jst/Foto: Julian Stolte

Quelle: Westfalen-Blatt     jst/Foto: Julian Stolte

 

Angst, Gewalt und Trauer – die Kinder- und Jugendbuch-autorin Elisabeth Zöller verarbeitet in ihren Büchern auch anspruchsvolle Themen. Drei ihrer Werke hat die 68 Jahre alte Autorin aus Münster am Dienstag in der Sürenheider Grundschule vorgestellt. Zöllers Buch »Der Klassen-King« behandelt das Thema Mobbing. »Kinder sind Spezialisten in dieser Hinsicht«, sagt Elisabeth Zöller. Die Jungen und Mädchen wüssten ganz genau, was sie dürfen und wann sie eine Grenze überschreiten. Diese Erfahrung habe Zöller während ihrer Lesungen in Schulen in ganz Deutschland gemacht. Freilich habe es Mobbing vor einigen Jahrzehnten auch gegeben. »Heutzutage ist es jedoch aggressiver und grenzenloser«, ist sich Zöller sicher. Finanziert wurde die Lesung der bekannten Autorin durch den Förderverein »Eltern aktiv«. »Ein wichtiger Beitrag zur Leseerziehung«, so Schulleiterin Anja Giesbertz.

 

Gedanken der Kinder zur Lesung von E. Zöller

 

Lena, 4b

Gestern war Frau Zöller bei uns. Sie hat aus 3 verschiedenen Büchern vorgelesen. Ich mochte das Buch “Der Klassenking“ am meisten. Sie war sehr nett. Ich habe bemerkt, dass sie ohne auf die Seiten zu gucken die Geschichten erzählt hat. Als sie fertig war mit dem Lesen haben alle Kinder ein Autogramm gekriegt.

 

Karina, 4b

Ich fand geil, dass sie alles auswendig kennt,nur wenn sie auf die Seite guckt. Die Geschichten, die sie vorgelesen hatte, waren spannend und lustig. Gut fand ich noch, dass sie über ihre Familie ein Buch geschrieben hat.Sie hat über 100 Bücher geschrieben. Frau Zöller hat 3Bücher vorgelesen, die hießen: "Chaosfamilie König", "Der Klassenking" und das letzte Buch hieß "Und wenn ich zurückhaue".

 

Friederike, 4b

Frau Zöller hat aus den 3 Büchern : Wenn ich zurückhaue, Die Chaosfamilie und der Klassenking vorgelesen. Mir haben alle Bücher gut gefallen. In den Büchern ‚Wenn ich zurückhaue’ und ‚Der Klassenking’ geht es hauptsächlich um cool sein und Mobbing. In der Chaosfamilie König ging es um witzige Sachen. Frau Zöller hat uns gesagt, dass sie die Namen geändert hat, weil sie das Buch von ihrer Familie geschrieben hat, nur eben mit anderen Namen. Sie konnte sehr gut vorlesen.

 

Sophia, 4b

Ich fand es schön, dass Frau Zöller sich die Zeit genommen hat, zu uns zu kommen, um was vorzulesen. Am Besten fand ich das Buch "Chaosfamilie König", weil es sehr lustig war.

 

Evelyn, 4b

Ich fand die Chaosfamilie richtig spannend und das Autogramm cool. Frau Zöller war richtig nett.

 

Nick, 4b

Frau Zöller hat sehr gut vorgelesen. Sie musste fast gar nicht auf das Buch gucken. Sie konnte gut erklären. Frau Zöller wollte früher Gehirnforscherin werden.

 


  

 

Autor Josef Koller: Sternenfrau, kleine Fee, Oberzauberer… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

 

   
   

 

Der Autor Josef Koller entführt sein junges Publikum gekonnt und mit viel Spaß und Witz in magische und abenteuerliche Welten.

Begeistert lauschten die Schülerinnen und Schüler der St. Georg-Schule seinen Geschichten rund um Max, Rike, Lisa und Goran („Die Spezialisten“) und dem kleinen Joko („Joko und die kleine Fee“). Wie die Geschichten ausgehen, verriet der Autor allerdings nicht, denn schließlich sollen die Kinder die Bücher ja selbst lesen. Neugierig, wie es weiter gehen würde, waren sie allemal!

Josef Koller kommt viel herum und ist über viele Wochen im Jahr täglich Gast in einer anderen Grundschule. Dort findet er auch mitunter Ideen für seine Bücher und Personen. So gibt es den starken Goran tatsächlich. Andere Erlebnisse, die Koller schildert, entstammen in ähnlicher Weise seiner eigenen Kindheit und Jugend. Er verrät, dass er sich selbst im kleinen Joko (Abkürzung für Josef Koller) wieder erkennt.

Sechs Bücher sind bisher von Josef Koller erschienen und er verspricht, es werden weitere folgen.

Von den „Spezialisten“ – sein neuestes Werk –  sind Folgebände geplant, denn Koller hat noch viele Ideen und Ereignisse, die er verarbeiten möchte. Manchmal streicht er viele Seiten, weil er mit dem Geschriebenen unzufrieden ist und ihm neue Ideen in den Sinn kommen.

An normalen Tagen schreibt der Autor drei Seiten in sein Ringbuch. Ist die Geschichte fertig, muss alles überarbeitet und korrigiert werden. Dafür benutzt Koller dann seinen Computer mit Mikrophon.

Tippen muss er nicht mehr – nein, er spricht die Texte und der PC schreibt sie. Manchmal macht er dabei Fehler. So wurde aus dem Hund Zottel ein „Trottel“ und die Kinder, die eigentlich im Ruderboot saßen, saßen auf einmal in einem „Butterbrot“. Koller weiß sein Publikum mit solchen kleinen Anekdoten zu unterhalten. Und… die Zuhörerinnen und Zuhörer durften erfahren, dass eine Lesung nicht ausschließlich aus dem Vorlesen eines Buches besteht. Ganz im Gegenteil, Josef Koller zog die Kinder durch seinen frei gestalteten Lesevortrag, durch entsprechende Mimik, Gestik und Bilder, die ausgewählte Szenen der Geschichten darstellen, in seinen Bann. Gekonnt greift er Szenen heraus, die er vor den Augen seiner Zuhörerschaft lebendig werden lässt: So üben sich der kleine und der große Joko im Jonglieren mit drei Mandarinen.

Seit nunmehr 12 Jahren widmet sich Koller hauptberuflich dem Schreiben. Schon als Kind träumte er davon, Autor zu werden. Dieser Traum sollte 1998 mit seinem ersten gedruckten Buch „Joko und die kleine Fee“ in Erfüllung gehen.

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